Makarska ist eine 13.000-Einwohner-Stadt zwischen Meer und dem 1.762 m hohen Biokovo-Gebirge, 60 km südöstlich von Split, rund 880 km von München und 800 km von Wien. Man kommt wegen der langen Kiesstrände mit Pinienschatten, wegen des gläsernen Skywalks hoch über der Küste und wegen des lebhaftesten Abendlebens zwischen Split und Dubrovnik – Makarska ist zuerst Badeort und erst danach Altstadt.
Die Makarska-Riviera ist ein 60 km langer Küstenstreifen von Brela bis Gradac, an dem die Berge direkt aus der Adria aufsteigen. Makarska ist ihr Zentrum: Fährhafen nach Brač, palmengesäumte Riva, kleine steinerne Altstadt um den Kačić-Platz, täglicher Markt und die einzigen größeren Geschäfte und Arztpraxen der ganzen Riviera. Die ruhigeren Orte – Brela, Baška Voda, Tučepi, Podgora – liegen 5–15 km entfernt und sind im Sommer dicht per Bus angebunden.
Makarska passt zu Familien (flach abfallende Kiesstrände, Schatten, Spielplätze), zu jüngeren Gästen, die abends ausgehen wollen, und zu allen, die Meer und Bergwandern kombinieren. Weniger geeignet ist es für Ruhesuchende im Juli und August. Unterkünfte finden Sie unter Apartments Makarska; die Region heißt srednja-dalmacija (Mitteldalmatien).
Die Strände sind Kies, kein Sand, mit flachem Einstieg und Pinien direkt hinter dem Ufer – in der Augusthitze ein echter Vorteil gegenüber vielen anderen dalmatinischen Stränden.
Parken ist in Makarska im Sommer teuer und knapp. Laut städtischem Tarif für die Saison 2026 kostet Zone 1 (Zentrum) 4 €/h, Zone 2 2 €/h und Zone 3 1 €/h; die offenen Parkplätze werden täglich von 6 bis 2 Uhr nachts bewirtschaftet. Der geschlossene Parkplatz Živkin dvor kostet rund um die Uhr 3 €/h, Sinokoša 1 € für die erste und 3 € für jede weitere Stunde.
Mit dem Auto: Makarska ist eine Tagesetappe, aber machbar.
Sie brauchen die österreichische und die slowenische Vignette und zahlen in Kroatien Maut (Zagreb–Zagvozd ca. 30 € im Jahr 2026); Details in Maut Kroatien 2026/2027: Preise, ENC, keine Vignette nötig und Mit dem Auto nach Zadar 2027: Route, Vignetten, Maut. Wer die Maut sparen will, fährt die Küstenstraße ab Split – schön, aber im Juli und August langsam.
Mit dem Flugzeug: Flughafen Split (Kaštela) liegt 85 km entfernt (ca. 1 h 15 min); im Sommer direkte Flüge aus München, Wien, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart und Zürich. Vom Busbahnhof Split fahren stündlich Busse nach Makarska (1,5 h), ein Transfer kostet etwa 90–120 € (2026). Mit der Fähre: die Jadrolinija-Autofähre Makarska–Sumartin (Brač) braucht 60 Minuten und fährt im Sommer mehrmals täglich.
Die Küche der Riviera ist dalmatinisch mit Bergland-Einschlag: Fisch und Oktopus vom Grill, schwarzes Risotto, Lamm oder Kalb unter der Peka (einen Tag vorher bestellen – siehe Peka und Vorbestell-Gerichte in Kroatien: Wie, wann, wie teuer (2026)), Fischeintopf Gregada, dazu Käse und Pršut aus den Zagora-Dörfern. Die Lokale an der Riva und am Kačić-Platz sind touristisch und teurer (Hauptgericht 15–28 €, 2026); bodenständigere Konobas finden Sie in den Gassen oberhalb des Platzes, in Tučepi und vor allem in den Dörfern am Fuß des Biokovo (Kotišina, Veliko Brdo, Gornji Tučepi), wo die Einheimischen zur Peka und zum Hauswein fahren.
Der Morgenmarkt an der Kirche ist die Adresse für Feigen, Obst und Olivenöl von der Riviera, die Fischhalle liegt daneben. Abends: Bars an der Riva und am Kačić-Platz, im Sommer Clubs am Hafen und unter der Osejava bis zum Morgengrauen – wer schlafen will, bucht außerhalb des Zentrums. Lokale im Überblick: Restaurants Makarska.
Bootsausflüge nach Brač und in die Buchten der Riviera vereinbaren Sie direkt mit den Eignern unter Boote Makarska.
Apartment, Boot und Konoba-Tisch stellen Sie unter Aufenthalt planen zusammen.